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26. Februar 2025 Das Leben hält schon manche überraschenden Dinge bereit. Nie hätte ich gedacht, einmal im stolzen Alter von 74 Jahren hoch oben auf Schloss Wolkenstein über mein Leben zu sprechen, nur etwa 7 Kilometer Luftlinie von meinem Geburtsort Thum entfernt. Es erfüllte mich mit großer Freude und Dankbarkeit, im Zusammenhang mit meinem Buch dorthin für den 20. Februar 2025 eingeladen zu sein.
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![]() Hier ein Link zu einem kleinen Video über den Besuch der "alten Heimat". |
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26. Februar 2025 Das war ein eindrucksvoller Abend! |
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7. Februar 2025 |
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13. Dezember 2024 Vor etwa einem Jahr stellte Prof. Michael Wala im Spionagemuseum sein Buch "Der Stasi-Mythos" vor. Weiter unten berichtete ich über mein kritisches Auftreten auf dieser Veranstaltung, gemeinsam mit anderen anwesenden ehemaligen Mitarbeitern der HV A. Es freut mich besonders, dass auch wiederholt seitens kompetenter Historiker die kritische Sicht geteilt wird. |
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23. November 2024 Beim „Blättern“ auf der Website, die meine Rezension zum Film von Radek Kudoyarow veröffentlichte, stieß ich auf ein Interview mit dem tatarischen Schriftsteller Renat Kharis, in dem er auf sein Leben zurückblickt. Dabei geht es im Grunde um dieselbe Frage, die sich „unsereiner“ als heute in einer kapitalistischen Gesellschaft lebender und früher engagiert am Versuch des Aufbaus einer sozialistischen Gesellschaft Beteiligter schon stellen muss. Ich denke, dieser Mann gibt auf seine Art darauf eine kluge Antwort: selbstbewusst, auch selbstkritisch, aber lebensbejahend und mit einem nüchternen ehrlichen Blick auf sein heutiges erfülltes Leben, bei allen ungelösten Problemen der aktuellen Welt. Kluger Mann, gefällt mir. Renat Kharis: "Ich singe kein Lied auf den Wahnsinn der Tapferen" |
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15. November 2024 Mit großer Freude kann ich hier auf die bereits 4. Veranstaltung der Reihe "Ein Spion erzählt" an der FHS Campus Wien hinweisen. Unser verdienstvoller Genosse Karl Rehbaum, zuletzt Leiter der Abteilung XII der HV A, wurde als Führungsoffizier der Quellen "Rose" (Margarete Lubitz), "Michelle" (Ursel Lorenzen) und "Topas" (Rainer Rupp) würdig präsentiert. Im Videoschalt-Gespräch mit Prof. Helmut Müller-Enbergs berichtete er über seinen Lebensweg und die erfolgreiche Arbeit unserer Quellen im Zentrum der NATO zur Erhaltung des Friedens, u.a. konkret am Beispiel der Informationsbeschaffung im Zusammenhang mit der NATO-Übung "Able Archer" im Jahre 1983. Eine beeindruckende, von Sachlichkeit und Respekt gekennzeichnete Veranstaltung, die im Auditorium großen Anklang fand. Ich bin froh darüber, dass ich in meinem "Wohnzimmerstudio Mahlsdorf" dazu einen kleinen Beitrag leisten konnte. Ich hoffe, dass ich bald die Freigabe für die Videoaufzeichnung erhalte. Dann dazu hier mehr.
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11. November 2024 Als Kind sah ich in den 1950er Jahren das zerbombte Dresden, wenn ich die Großeltern besuchte. Ganz ohne Politik gab es für mich auf der Welt zwei Sorten von bösen Menschen: Engländer und Amis. Am Feindbild Engländer kratzten später die Beatles, das mit den Amis dauerte länger, auch wegen Vietnam. Natürlich gibt es nicht „die Amis“ und mit politischem Verstand schwand das Feindbild, aber Freunde fand ich erst viel später. Beim Kundschaftertreffen 2023 lernten wir Bea und Jeff Schevitz persönlich kennen, nachdem wir durch das Buch „Der Schatten im Schatten“ und TV-Dokumentationen von ihrer Arbeit als Kundschafter der DDR erfahren hatten. Wir freuten uns sehr, Bea und Jeff am nächsten Tag bei uns zu Hause willkommen heißen zu können. Es war ein bewegender, von tiefem gegenseitigem Verständnis und herzlicher Offenheit geprägter Abend. Ihr Engagement für den Frieden und ihre bedeutende nachrichtendienstliche Leistung im gemeinsamen Ringen „an der unsichtbaren Front“ bleiben, auch wenn das Bemühen um die friedliche Lösung der heutigen Konflikte in anderen Bahnen verläuft. Wie notwendig das Eintreten für friedliche Lösungen heute ist, spürten sie als US-Bürger mit jüdischen Wurzeln genauso nah, wie wir im Erleben des Terrorangriffs der HAMAS durch unseren Enkel während eines Jugendaustausches im israelischen Ashkelon am 7. Oktober vorigen Jahres. Aber auch der israelische Terror in Gaza löst den Konflikt nicht. Deshalb werden wir als „Zeitzeugen“ weiter unsere Stimme erheben. Vielleicht klappt es sogar irgendwo mit Bea’s Idee, unsere Bücher einmal gemeinsam vorzustellen, Spionage sozusagen aus Sicht des „zentralen Führungsapparates“ wie auch aus der Perspektive der Kundschafter „im Einsatz“. |
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Nachtrag vom 18. November 2024 Hier der von Radik übersandte Link zur Publizierung meiner Rezension im fernen Ufa: Die "Karriere" als "deutscher Schriftsteller" nimmt nun auch im fernen Osten Fahrt auf. Auch mit der etwas "freien Übersetzung" ins Russische kann man durch den Link auf den Originaltext ganz gut leben. Hoffentlich findet der Film den Weg in die Kinos! 4. November 2024 "Lieber Günter, 24. Oktober 2024 "Rezension Mit einer gewissen Skepsis begegnete ich dem zweieinhalbstündigen Spielfilm schon, doch dann fesselte mich jede Sekunde Bild und Dialog. Die um eine wahre Begebenheit gewobene Geschichte besticht durch beeindruckende Szenen, einfühlsame Verknüpfung der Handlungsstränge und großartige Darsteller. Nicht Spannung oder Action stehen im Vordergrund, sondern Fühlen, Denken und Handeln von Menschen unter extremen Umständen. Gezeigt werden Abgründe und schockierende Brutalität, aber auch Erhabenheit und Größe menschlicher Gefühle. Oft ganz nah beieinander, widerspiegelt in Ideologie, Macht und Ohnmacht. Diesen Film muss man wirken lassen, auch dies sind nur erste Gedanken. Ich erinnere mich, dass mein Vater, der kaum über seine Zeit als Flaksoldat der Wehrmacht in Athen sprach, eines Tages mit mir 13jährigem ins Kino ging. Der Film „Die Lebenden und die Toten“ nach dem Roman von Konstantin Simonow schockierte mich, der bis dahin als guter Pionier den 2. Weltkrieg ganz einfach sah: Deutsche Böse, Russen Gute. Natürlich änderte das nichts an grundsätzlicher Einordnung und Bewertung, aber erstmals sah ich die schreckliche Fratze jedes Krieges, lernte dass es zwischen Schwarz und Weiß reichlich Grau gibt. Ich glaube, meinem Vater hätte dieser Film gefallen. Radik Kudoyarov hätte ihn auch in der Ukraine oder in Nahost „ansiedeln“ können, dies ist ein Antikriegsfilm, der hochaktuell und gleichzeitig zeitlos ist. Gerade die Szenen mit den Kindern geben Hoffnung. Kein Mensch wird als Mörder geboren, sondern um ein glückliches Leben zu haben. Und auch die „Guten“ zeigen Abgründe in ihrer moralischen Überlegenheit gegenüber den Verbrechern. Der Schritt von „gut zu böse“ ist kleiner als man denkt, und ideologische Einseitigkeit führt meist in eine andere Richtung als Menschlichkeit. Dies ist die überzeugende Botschaft des Films." Hier noch einige Infos zu Film und Background https://vimeo.com/1001487682 (Trailer deutsch) Die wahre Geschichte auf Wikipedia: Musa Cälil – Wikipedia
Radik ist ein international anerkannter Filmschöpfer, der vor allem in Frankreich und Japan, aber auch im deutschsprachigem Raum bekannt ist. In seiner umfangreichen Filmographie https://www.radikkudoyarov.com/filmography befindet sich auch ein Film über unseren Top-Kundschafter Rainer Rupp aus dem Jahr 2004 (Der erste Film nach der Haftentlassung, vermittelt durch Markus Wolf.) |
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007aktuelles |
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27. / 28. Agust 2024
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17. Juli 2024
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12. Juni 2024
Besonders freue ich mich, z.B. mit dem in meinen Augen erfolgreichsten Führungsoffizier der HV A und letzten Abteilungsleiter der Abt. XII
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11. April 2024 Zurück in Berlin dann doch wieder der traurige Alltag gegenwärtiger deutscher politischer Widersprüchlichkeit. |
21. März 2024
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19. Februar 2024
Selbst lese ich zur Zeit, viele auch auf Anregung von Gesprächspartnern, gern Bücher zu Brennpunkten der Gegenwart. Da sich mein Enkel am 7. Oktober 2023 plötzlich im Raketenhagel in Ashkelon nahe des Gaza-Streifens wiederfand, rückte natürlich der Nahostkonflikt massiv in den Fokus. In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Buch "Der Sohn des Generals" von Miko Peled aufmerksam machen. Sehr überzeugend und authentisch beschreibt der Autor den Weg zur Erkenntnis, dass nur "das miteinander Reden" Wege aus der "endlosen" Spirale von Gewalt und Hass finden kann. Wenn auch dort in ganz anderer Dimension und Konsequenz als in Deutschland wirkend, finde ich viele Bezüge zu den Gedanken, die auch mich beim Schreiben bewegten.
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16. Januar 2024 |
20. Dezember 2023 Text (Stand Februar 2024) als pdf
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18. Dezember 2023
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12. Dezember 2023
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10. Dezember 2023
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17. November 2023
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5. November 2023
Rezension aus Deutschland vom 25. Oktober 2023 Das Buch erweckt Erwartungen, nimmt man die Ankündigung "der Entzauberung" ernst. Leider eine ziemliche Enttäuschung. Das Historische ist bei Tiedge exakter beschrieben, abgeleitete Schlußfolgerungen sind z.T. so abenteuerlich "fundiert", dass man die Wissenschaftlichkeit der Analyse in Frage stellen muss. Außerdem sind wesentliche inhaltliche Fehler unterlaufen. "Ursula (Höfs) Gäbler" wird mit "Ursel Lorenzen" zu einer Person verschmolzen, der MAD-Vize Krase war nie IM der HV A, sondern langjährig der HA II des MfS und für die angeblich Tausenden vom Verfassungsschutz "überworbenen HV A-Spione" fehlen die Belege aus den neu ausgewerteten Unterlagen. Oder haben die nach dem Übertritt des für die DDR-Countermen zuständigen BfV-Bereichsleiters Hansjoachim Tiedge (1985 in die DDR) im Amt verbliebenen HV A-Agenten Klaus Kuron und Hans-Joachim Armborst diese (etwa wie die HV A-Akten?) vernichtet. |
13. September 2023 . |
20. Juni 2023 |
13. Mai 2023 Bei der Vorstellung meines Buches am 9. Mai hatte mich der Chef der AG "Kundschafter" in der GRH (ohne dass ich bisher Kontakt hatte) zum traditionellen Kundschaftertreffen nach Strausberg eingeladen. Dort konnte ich vor den wirklichen "Insidern" mein Buch präsentieren. Obwohl ich zunächst etwas unsicher hinsichtlich der Reaktion auf meinen "007-Bezug" im Titel war, wurde ich herzlich und mit positivem emotionalen Echo empfangen. Gerade diese Menschen, die wegen ihrer Zusammenarbeit mit der HV A verfolgt, viele von ihnen mit mehrjähriger Haft und sozialer Ausgrenzung bestraft wurden, verstanden schnell Anliegen und Inhalt des Buches. Ich habe mich darüber sehr gefreut und hoffe, dass sich dort entstandene Kontakte und persönliche Wünsche nach weiteren Gesprächen erfolgreich entwickeln und vertiefen werden. ![]() ![]() Mit Jeff und Bea Schevitz, Heidi und Wolfhard Thiel und Dr. Gabriele Gast ![]() ![]() Mit Dieter W. Feuerstein einige Tage später bei uns. |
9. Mai 2023 Hier noch ein Video auf YouTube von mir.
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29. April 2023
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23. März 2023
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