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26. Februar 2025

Das Leben hält schon manche überraschenden Dinge bereit. Nie hätte ich gedacht, einmal im stolzen Alter von 74 Jahren hoch oben auf Schloss Wolkenstein über mein Leben zu sprechen, nur etwa 7 Kilometer Luftlinie von meinem Geburtsort Thum entfernt. Es erfüllte mich mit großer Freude und Dankbarkeit, im Zusammenhang mit meinem Buch dorthin für den 20. Februar 2025 eingeladen zu sein.
Hier der Link : Veranstaltungen 2025 - Erlebnisgasthaus "Zum Grenadier" 



   

Imposant ragt das Schloss Wolkenstein über dem
Zschopautal in der alten Heimat.

   
Im historisch prunkvoll ausgestattetem Kreuzgewölbesaal
der Schankwirtschaft "Zum Grenadier" ( Link ) gemeinsam
mit dem Wirt und Gastgeber Thomas Leschner und dem
Bürgermeister von Wolkenstein Wolfram Liebing.

   
Besonderer Dank an einige Mitglieder des Vereins
"Grenadierbataillon von Spiegel e.V" ( Link ) für die technische
Unterstützung beim Vortrag in dieser urigen Atmosphäre.

   
Nach zweistündigem Vortrag (ich habe mich ganz schön
verquatscht, aber keiner ist eingeschlafen) wurden noch zahlreiche Fragen gestellt. Dabei ging es nicht nur um 
Ergänzungen und Präzisierungen zum Buch, auch Aktuelles wurde diskutiert. "Überraschungsgast" des Abends
war der in der Nähe lebende letzte Chef des MfS/AfNS Generalmajor a.D. Heinz Engelhardt, der in Diskussion
interessante Ergänzungen zur Zeitgeschichte einbrachte. Auch dafür herzlichen Dank. Ich empfand die Atmosphäre
des "Miteinander Redens" über ja durchaus nicht unproblematische Vorgänge, die aus der gegensätzlichen politschen 
Anbindung von DDR und BRD im kalten Krieg und dem schwierigen "Zusammenwachsen" des neuen Deutschlands
nach dem Ende der DDR resultierten, als sehr angenehm. Ich freue mich, dazu beigetragen zu haben und gestehe,
ich habe mich auf Schloss Wolkenstein in meiner alten Heimat "sauwohl" gefühlt. Danke nochmals für die Einladung.


Hier ein Link zu einem kleinen Video über den Besuch der "alten Heimat".

26. Februar 2025

Das war ein eindrucksvoller Abend!

7. Februar 2025

 

        Ich bedanke mich für die Einladung und
       hoffe auf einen interessanten Abend!

 

13. Dezember 2024

Vor etwa einem Jahr stellte Prof. Michael Wala im Spionagemuseum sein Buch "Der Stasi-Mythos" vor. Weiter unten berichtete ich über mein kritisches Auftreten auf dieser Veranstaltung, gemeinsam mit anderen anwesenden ehemaligen Mitarbeitern der HV A. Es freut mich besonders, dass auch wiederholt seitens kompetenter Historiker die kritische Sicht geteilt wird.
Hier ein aktuelles Beispiel von Prof. Dr. Helmut Müller-Enbergs. Lohnt sich zu lesen!

23. November 2024

Beim „Blättern“ auf der Website, die meine Rezension zum Film von Radek Kudoyarow veröffentlichte, stieß ich auf ein Interview mit dem tatarischen Schriftsteller Renat Kharis, in dem er auf sein Leben zurückblickt. Dabei geht es im Grunde um dieselbe Frage, die sich „unsereiner“ als heute in einer kapitalistischen Gesellschaft lebender und früher engagiert am Versuch des Aufbaus einer sozialistischen Gesellschaft Beteiligter schon stellen muss. Ich denke, dieser Mann gibt auf seine Art darauf eine kluge Antwort: selbstbewusst, auch selbstkritisch, aber lebensbejahend und mit einem nüchternen ehrlichen Blick auf sein heutiges erfülltes Leben, bei allen ungelösten Problemen der aktuellen Welt. Kluger Mann, gefällt mir.
  

Renat Kharis: "Ich singe kein Lied auf den Wahnsinn der Tapferen"
(Auszug)
Was können Sie als ehemaliges Mitglied der Kommunistischen Partei der Sowjetunion heute über das sowjetkommunistische Experiment sagen? Was hat den Aufbau des Kommunismus in der Sowjetunion verhindert?
Ich bin immer noch ein Anhänger der kommunistischen Ideale, die sich nicht viel von den Anforderungen der wichtigsten religiösen Konfessionen unterscheiden. Der Moralkodex des Erbauers des Kommunismus basiert auf den moralischen Werten, die von der ganzen Menschheit entwickelt wurden. Sie waren gestern relevant, sind heute relevant und werden es auch morgen sein. Der Kommunismus, in dem jeder nach Notwendigkeit arbeitet und nach Bedarf empfängt, ist in Wirklichkeit das Paradies oder der Garten Eden, in dem Adam und Eva lebten, bevor sie "Sünde" begingen. Übrigens, wenn es diese "Sünde" nicht gäbe, wie viele Rippen bräuchte man, um die ganze Menschheit zu erschaffen?!
Wir hatten es zu eilig, dorthin zu gelangen, wir begingen eine große Anzahl von Sünden, unsere ungewohnt arbeitenden Hände und Beine blieben hinter unseren eigenen klugen Köpfen zurück... Das Paradies liegt vor uns, aber überstürzen wir es nicht. Schlimmer ist es hier nicht!
https://www.tatar-inform.ru/news/renat-xaris-bezumstvu-xrabryx-pesnyu-ne-poyu-5964428

 

15. November 2024
 Making of "Ein Spion erzählt" in Wien
      
     Die Veranstaltungsankündigung                                                   Das Team in Wien

Mit großer Freude kann ich hier auf die bereits 4. Veranstaltung der Reihe "Ein Spion erzählt" an der FHS Campus Wien hinweisen. Unser verdienstvoller Genosse Karl Rehbaum, zuletzt Leiter der Abteilung XII der HV A, wurde als Führungsoffizier der Quellen "Rose" (Margarete Lubitz), "Michelle" (Ursel Lorenzen) und "Topas" (Rainer Rupp) würdig präsentiert. Im Videoschalt-Gespräch mit Prof. Helmut Müller-Enbergs berichtete er über seinen Lebensweg und die erfolgreiche Arbeit unserer Quellen im Zentrum der NATO zur Erhaltung des Friedens, u.a. konkret am Beispiel der Informationsbeschaffung im Zusammenhang mit der NATO-Übung "Able Archer" im Jahre 1983. Eine beeindruckende, von Sachlichkeit und Respekt gekennzeichnete Veranstaltung, die im Auditorium großen Anklang fand. Ich bin froh darüber, dass ich in meinem "Wohnzimmerstudio Mahlsdorf" dazu einen kleinen Beitrag leisten konnte. Ich hoffe, dass ich bald die Freigabe für die Videoaufzeichnung erhalte. Dann dazu hier mehr.

  
   Alles bereit                                            Dabei unsere Kundschafterin Lilli Pöttrich               Endlich geht es los

  

  
             Ein niveauvolles Gespräch über Leben und Leistung von Karl Rehbaum

   
        Ich als technischer Assistent                                              Geschafft, guten Appetit! Norwegische Fischsuppe

11. November 2024
 Bea unfd Jeff Schevitz bei uns zu Gast
     

Als Kind sah ich in den 1950er Jahren das zerbombte Dresden, wenn ich die Großeltern besuchte. Ganz ohne Politik gab es für mich auf der Welt zwei Sorten von bösen Menschen: Engländer und Amis. Am Feindbild Engländer kratzten später die Beatles, das mit den Amis dauerte länger, auch wegen Vietnam. Natürlich gibt es nicht „die Amis“ und mit politischem Verstand schwand das Feindbild, aber Freunde fand ich erst viel später. Beim Kundschaftertreffen 2023 lernten wir Bea und Jeff Schevitz persönlich kennen, nachdem wir durch das Buch „Der Schatten im Schatten“ und TV-Dokumentationen von ihrer Arbeit als Kundschafter der DDR erfahren hatten. 

  
Vor wenigen Tagen reisten sie aus ihrer heutigen Heimat im Allgäu nach Berlin, um im Rahmen einer Veranstaltung
des  „Fallschirmjäger-Traditionsverbandes Ost e.V.“ ihr neu aufgelegtes Buch vorzustellen.   

Wir freuten uns sehr, Bea und Jeff  am nächsten Tag bei uns zu Hause willkommen heißen zu können. Es war ein bewegender, von tiefem gegenseitigem Verständnis und herzlicher Offenheit geprägter Abend. Ihr Engagement für den Frieden und ihre bedeutende nachrichtendienstliche Leistung im gemeinsamen Ringen „an der unsichtbaren Front“ bleiben, auch wenn das Bemühen um die friedliche Lösung der heutigen Konflikte in anderen Bahnen verläuft. Wie notwendig das Eintreten für friedliche Lösungen heute ist, spürten sie als US-Bürger mit jüdischen Wurzeln genauso nah, wie wir im Erleben des Terrorangriffs der HAMAS durch unseren Enkel während eines Jugendaustausches im israelischen Ashkelon am 7. Oktober vorigen Jahres. Aber auch der israelische Terror in Gaza löst den Konflikt nicht. Deshalb werden wir als „Zeitzeugen“ weiter unsere Stimme erheben. Vielleicht klappt es sogar irgendwo mit Bea’s Idee, unsere Bücher einmal gemeinsam vorzustellen, Spionage sozusagen aus Sicht des „zentralen Führungsapparates“ wie auch aus der Perspektive der Kundschafter „im Einsatz“.

   

Wir werden gemeinsam dranbleiben! Als am späteren Abend dann noch mein Freund Helmut zu uns stieß und wir bei einem guten Schluck „Rotkäppchen“ weiter Erinnerungen austauschten, wurde mir bewusst: Jetzt haben wir auch Freunde aus Amerika.

 

Nachtrag vom 18. November 2024

Hier der von Radik übersandte Link zur Publizierung meiner Rezension im fernen Ufa: 
https://www.tatar-inform.ru/news/nemeckii-pisatel-gressler-vysoko-ocenil-film-cernyi-les-o-muse-dzalile-5964829

Die "Karriere" als "deutscher Schriftsteller" nimmt nun auch im fernen Osten Fahrt auf. Auch mit der etwas "freien Übersetzung" ins Russische kann man durch den Link auf den Originaltext ganz gut leben. Hoffentlich findet der Film den Weg in die Kinos!

4. November 2024
Zu meiner Rezension erreichten mich zahlreiche Rück"meldungen", hier eine mir besonders wertvolle:
 Auszug aus einer Mail zu dieser Rezension von Generalmajor a.D. Heinz Engelhardt, letzter Chef MfS/AfNS der DDR

"Lieber Günter,
zu deiner Rezension. Und auch die „Guten“ zeigen Abgründe in ihrer moralischen Überlegenheit gegenüber den Verbrechern.
Besser konntest du es nicht auf den Punkt bringen.
Einige Worte mehr dazu. Ich habe mich schon vor längerer Zeit einem Verein, Großer Bruderschaft der Kosakentruppen e.V. Kosakenkorps in Deutschland, angeschlossen. Als historischer Verein forschen wir auf dem Gebiet NAPOLEONISCHE KRIEGE 1813 – 1816 (sehr eng abgesteckt) und insbesondere dem Wirken der Kosaken im Rahmen der Befreiungskriege. Hunderte, besser gesagt, tausende Kosaken haben dabei ihr Leben gelassen. Sie wurden immer dort eingesetzt, wo es militärisch am brenzligsten war. Micha hat bestimmt bei eurem Treffen davon erzählt.
Die Jahrhunderte alte Geschichte des Kosakentums ist derart komplex, dass eine Unterscheidung Gut oder Böse, Rot oder Weiß (haben wir als Kinder gespielt) nicht möglich ist. Unter dem SS-General und Ataman Helmut von PANNWITZ haben Kosaken in Jugoslawien gegen die TITO-Partisanen gekämpft. Es ist unumstritten, dass auf beiden Seiten Kriegsverbrechen begangen wurden.
Über 40.000 tausend Kosaken erhielten mit ihren Familien von den Briten die Zusicherung, dass sie nicht an die Sowjetunion ausgeliefert werden. Sie sollten sich in Italien mit Zwischenstopp in Österreich (Lienz) ansiedeln. Die Briten wurden wortbrüchig. Tausende Kosaken kamen in den sowjetischen Gulags ums Leben. Pannwitz wurde in Moskau hingerichtet. Frauen und Kinder (und 5000 Pferde) wurden von den Briten massakriert. Kinder wurden in die eisige Dau geworfen. In Lienz gibt es einen Kosakenfriedhof, der dieser menschlichen Tragödie ein Denkmal gesetzt hat. Wir haben ihn besucht und mit einer Überlebenden, ein Kosakenkind, gesprochen.
Und da komme ich auf deine Worte zurück. Kriegsverbrechen auf beiden Seiten gehörten vor ein ordentliches Gericht. Frauen, Kinder und alte Menschen hätten von den Siegern in Ihrer moralischen Überlegenheit anders behandelt werden müssen. Auch ich kann das nicht entschuldigen. Wenn der Sieger mit dem Besiegten genauso umgeht, wie eh der Besiegte mit dem späteren Sieger, ist er bei allem Verständnis nicht besser. Diese Erfahrung habe ich auch in meiner Eigenschaft als Reiseleiter bei Reisen Ins „Egerland“ oder nach „Schlesien“ machen müssen. 
Lieber Günter, auch und gerade in unserem fortgeschrittenen Alter mussten wir in dieser Hinsicht dazu lernen. Schwarz/Weiß, Gut/Böse gab es und gibt es nicht."

24. Oktober 2024
Vor einigen Tagen war ich im Kino Brotfabrik Weissensee zur Voraufführung eines Films eingeladen. Ich kannte weder den Filmschöpfer Radik Kudoyarov noch die Hintergrundstory des Filmes, das Schicksal des tatarischen Helden und Poeten Mussa Jalil und seiner Mitstreiter. Umso mehr beeindruckte mich der Film und die Begegnung mit seinem in Ufa lebenden Schöpfer beim anschließenden tiefgründigen Gedankenaustausch. Gern habe ich dazu einige Gedanken aufgeschrieben, die ich hier einfügen möchte (pdf):

"Rezension
Radik Kudoyarov                     „Qara Urman     The Black Forrest“

Mit einer gewissen Skepsis begegnete ich dem zweieinhalbstündigen Spielfilm schon, doch dann fesselte mich jede Sekunde Bild und Dialog. Die um eine wahre Begebenheit gewobene Geschichte besticht durch beeindruckende Szenen, einfühlsame Verknüpfung der Handlungsstränge und großartige Darsteller. Nicht Spannung oder Action stehen im Vordergrund, sondern Fühlen, Denken und Handeln von Menschen unter extremen Umständen. Gezeigt werden Abgründe und schockierende Brutalität, aber auch Erhabenheit und Größe menschlicher Gefühle. Oft ganz nah beieinander, widerspiegelt in Ideologie, Macht und Ohnmacht. Diesen Film muss man wirken lassen, auch dies sind nur erste Gedanken.

Ich erinnere mich, dass mein Vater, der kaum über seine Zeit als Flaksoldat der Wehrmacht in Athen sprach, eines Tages mit mir 13jährigem ins Kino ging. Der Film „Die Lebenden und die Toten“ nach dem Roman von Konstantin Simonow schockierte mich, der bis dahin als guter Pionier den 2. Weltkrieg ganz einfach sah: Deutsche Böse, Russen Gute. Natürlich änderte das nichts an grundsätzlicher Einordnung und Bewertung, aber erstmals sah ich die schreckliche Fratze jedes Krieges, lernte dass es zwischen Schwarz und Weiß reichlich Grau gibt. Ich glaube, meinem Vater hätte dieser Film gefallen.

Radik Kudoyarov hätte ihn auch in der Ukraine oder in Nahost „ansiedeln“ können, dies ist ein Antikriegsfilm, der hochaktuell und gleichzeitig zeitlos ist. Gerade die Szenen mit den Kindern geben Hoffnung. Kein Mensch wird als Mörder geboren, sondern um ein glückliches Leben zu haben. Und auch die „Guten“ zeigen  Abgründe in ihrer moralischen Überlegenheit gegenüber den Verbrechern. Der Schritt von „gut zu böse“ ist kleiner als man denkt, und ideologische Einseitigkeit führt meist in eine andere Richtung als Menschlichkeit. Dies ist die überzeugende Botschaft des Films."

Hier noch einige Infos zu Film und Background

https://vimeo.com/1001487682 (Trailer deutsch)
https://vimeo.com/994469048 (Trailer englisch
https://vimeo.com/1001485111 (Trailer französisch)

Die wahre Geschichte auf Wikipedia: Musa Cälil – Wikipedia


 

Radik ist ein international anerkannter Filmschöpfer, der vor allem in Frankreich und Japan, aber auch im deutschsprachigem Raum bekannt ist. In seiner umfangreichen Filmographie https://www.radikkudoyarov.com/filmography befindet sich auch ein Film über unseren Top-Kundschafter Rainer Rupp aus dem Jahr 2004 (Der erste Film nach der Haftentlassung, vermittelt durch Markus Wolf.)
Ich wünsche Radik mit seinem aktuellen Film großen Erfolg und bitte Jeden, der dazu beitragen kann, um Unterstützung und Weiterempfehlung für diesen beeindruckenden Antikriegsfilm. Aus "nachvollziehbaren Gründen" ist der Film in Russland gerade nicht zugelassen!

 
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27. / 28. Agust 2024
Gemeinsamer Besuch des beeindruckenden privaten Museums "Garnisions-Führungsstelle Dresden-Nord" unseres "OldSpies" Michael Schindler
   
Da wir schon mittags in Dresden anreisten, verbrachten wir noch einen schönen Nachmittag im Herzen von "Elbflorenz". Das machte durstig und so landeten wir schließlich wieder im Biergarten unserer gemütlichen Pension "Schmiedeschänke" in Hellerau. Dort traf sich die ganze Truppe am Abend, der nach angeregten Gesprächen über Politik, Geschichte und das "Leben an sich" mit Akkordeonmusik von Heinz ausklang.

  




Micha erhielt von den "OldSpies" einige Originalausstellungsgegenstände aus dem Nachlaß des Stabs der HV A des MfS, übergeben vom "Doppelnullagenten Nr.7 OST" (also mir als Akteur bei der endgültigen Auflösung unseres Auslandsnachrichtendienstes im Jahr 1990), für sein Museum.

 







 

 


      

      
Im Museum beeindruckte uns dann nicht nur die Vielfalt der Sammlung von Uniformen, Ausrüstungsgegenständen und Dokumenten. Micha schilderte vielfach die Geschichte dieser Dinge und der Menschen, mit denen sie verbunden sind. Selbst wenn man kein besonderes Fable für das "Militärische" usw. hat, sehr bewegende Erinnerungen an unsere DDR-Geschichte und unsere Arbeit für die Erhaltung des Friedens.

 

 Beim anschließenden "typisch sächsischen" Mitagessen im wunderbaren "Waldmax" verabredeten wir uns schon zum nächsten gemeinsamen Ausflug!

     
Danke Micha für dieses anspruchsvolle, bewegende und mit Hochachtung für Dein Engagement verbundene Erlebnis. Wir wünschen Dir weiterhin Erfolg und Respekt für Deinen Dienst im Sinne der Zeitgeschichte. Natürlich hast Du uns auf "Nachfrage" auch zu Deinem Bart aufgeklärt und wir erfuhren von Deinem Einsatz als Ataman der Kosakenabteilung "Karl Stülpner" Erzgebirge/Sachsen im Sinne der Völkerverständigung. Auch dafür viel Erfolg.
Hier das kleine Video zu Abrundung unseres "Einsatzes" in schönen Sachsen.

         

 

 

17. Juli 2024
Ein besonders bewegendes Erlebnis war das Wiedersehen mit Helga Labs und Siegfried Milke nach Jahrzehnten. Beide spielten in meinem Leben eine wichtige Rolle. Helga war meine "Chefin" in der Zeit als FDJ-Sekretär an der EOS und gab ihrem Bruder Siegfried den Tipp, mich beim Studium in Leipzg dann auch in die FDJ-Arbeit einzubinden. Von ihr habe ich viel gelernt. Sie war übrigens (nicht wie in Wikipedia usw. beschrieben, sorry bitte mehr Exaktheit ihr Historiker!)) nie Sekretärin, sondern u.a. "Sekretär der FDJ-Bezirksleitung Karl-Marx-Stadt". In der DDR brauchten die Frauen kein* oder -in, um selbstbewusst ihren Weg zu gehen
. Gerade Helga ist dafür ein Beispiel, auch wenn wir uns 1969 aus den Augen verloren. Ich sah sie dann in der berühmten "...unverzüglich..."-Pressekonferenz von Schabowski wieder im Fernsehen und heute gemeinsam mit "Siggi" bei uns. Beide haben ihren Platz im Buch. Siegfried stieg 1973 auf der dunklen Dorfstrasse aus dem Wartburg mit Berliner Kennzeichen und war 1987 als mein HV A-Abteilungsleiter mit mir zum Treff in Athen. Es gab viel zu Erzählen und wir sind noch immer verbunden, werden uns wiedersehen. Helga hat einen Kommentar zum Buch geschrieben, den ich gern eingefügt habe. 

 

 

12. Juni 2024
Wie ich ja schon beschrieben habe, ergaben sich in den vergangenen Monaten Kontakte und Gespräche mit vielen ehemaligen Kundschaftern,
HV A-Mitarbeitern, Historikern und interessierten Zeitgenossen. Meine Sammlung von "Spionage-Geschichten" und Zeitzeugenberichten,
vor allem zur Arbeit der HV A, gewinnt an Umfang und Substanz. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Besonders freue ich mich, z.B. mit dem in meinen Augen erfolgreichsten Führungsoffizier der HV A und letzten Abteilungsleiter der Abt. XII
Karl Rehbaum Zeitgeschichte aufzuschreiben, wobei selbst mir als Insider manchmal "die Augen rund werden". 

 

 

 

 

 

 



Ein außergewöhnliches Erlebnis war für meine Frau und mich der gemeinsame Besuch von Karl Rehbaum und Rainer Rupp bei uns in Berlin.
Mit Karl und unserem früheren Top-Spion "Topas" in der Zentrale der NATO, für mich die Versinnbildlichung eines "Kundschafters des Friedens",
Erinnerungen und Gedanken auszutauschen, beeindruckte uns sehr.

          

 

11. April 2024
Etwas Spass muss sein! Winter ade, eine Woche Frühling südlich der Alpen - das braucht auch ein "Spionagerentner" mal. Außerdem war es eine gute Gelegenheit, nach langen Jahren wieder mal auf der Südroute konspirativ im OG unterwegs zu sein und eine wichtige Zielperson zu treffen. Der gesamte Vorgang unterliegt natürlich strengster Konspiration, deshalb hier nur ganz kleine Einblicke, die eigentlich nicht veröffentlicht werden dürften. Aber wir sind ja unter uns! Infolge der laxen Grenzkontrollen war die operative Dokumentation kein Problem. Trotzdem nutzte ich die Doppeldoppelgänger-Idendität eines Professors der Uni von San Marino geschickt. Nur ganz aufmerksame Betrachter merkten, dass ich nicht "Dante" war. 



Ich nutzte die Zeit, um James neue Instruktionen zu übermitteln, mir den passsenden Regenschirm (noch ohne eingebaute Spritze) zu kaufen und mit Genuß einen "Vesper" zu trinken.

    

Das blieb natürlich leider in der Reisegruppe nicht unbemerkt. Aber es gelang mit Mühe, die Legende aufrecht zu erhalten, oder doch nicht?

 
Der mitreisende Karikaturist Heinz Schultze hat mich durchschaut und dieses schöne Bild geschaffen.
Danke dafür, auch wenn ich den abgebildeten Typen da garnicht kenne, oder?


Zurück in Berlin dann doch wieder der traurige Alltag gegenwärtiger deutscher politischer Widersprüchlichkeit.
Ich habe deshalb mein Statement "35 Jahre "Neues Deutschland ..." nochmal aktuell überarbeitet.

 

21. März 2024
In Ergänzung zu meinen Anmerkungen (siehe unten vom 28. Oktober 2023) zum Buch "Der Stasi-Mythos" von Prof. Wala bin ich auf eine Rezension des Fachmannes für die Geschichte der deutschen Nachrichtendienste Prof. Helmut Müller Enbergs in einer renommierten Fachzeitschrift gestoßen. Liest sich doch gut! Link: Helmut Müller-Enbergs Publikationen (mueller-enbergs.de)

 

19. Februar 2024
Bei Erscheinen des Buches hoffte ich darauf, dass es einmal im Deutschen Spionagemuseum Berlin im Verkaufsregal stehen wird. Heute stehe ich erfreut gemeinsam mit einer interessierten Leserin davor. Na dann, viel Spaß beim Lesen.
 

 

Selbst lese ich zur Zeit, viele auch auf Anregung von Gesprächspartnern, gern Bücher zu Brennpunkten der Gegenwart. Da sich mein Enkel am 7. Oktober 2023 plötzlich im Raketenhagel in Ashkelon nahe des Gaza-Streifens wiederfand, rückte natürlich der Nahostkonflikt massiv in den Fokus. In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Buch "Der Sohn des Generals" von Miko Peled aufmerksam machen. Sehr überzeugend und authentisch beschreibt der Autor den Weg zur Erkenntnis, dass nur "das miteinander Reden" Wege aus der "endlosen" Spirale von Gewalt und Hass finden kann. Wenn auch dort in ganz anderer Dimension und Konsequenz als in Deutschland wirkend, finde ich viele Bezüge zu den Gedanken, die auch mich beim Schreiben bewegten.

 

 

 

16. Januar 2024
Am vergangenen Sonnabend trafen sich einige interessierte Leser meines Buches nach dem gemeinsamen Besuch des Deutschen Spionagemuseums Berlin mit sehr interessanten Gästen dort zum Gespräch. In aufgeschlossener Atmosphäre und mit ausgeprägtem gegenseitigen Interesse tauschten wir uns zu Fragen der nachrichtendienstlichen Geschichte bis hin zu aktuellen politischen Themen aus. Als pdf-Link hier dazu ein kleiner Bericht. Besonderer Dank gilt dem Team des Museums für die hervorragende Unterstützung unseres Zusammentreffens an dieser sehr anschaulichen und informativen Stätte umfangreicher Information zur nachrichtendienstlichen Arbeit in Ost und West.

 

20. Dezember 2023
Nachdem gestern in Bernau die letzte Gesprächsrunde um mein Buch in diesem Jahr stattfand, möchte ich mich bei allen Lesern, Gesprächspartnern und "helfend Verbundenen" für das Interesse und die Unterstützung bedanken. Ich bin wirklich überrascht, welch positives Echo meine Geschichte fand. Vor 50 Jahren wurde ich Offizier im Auslandsnachrichtendienst, das Buch ist sozusagen eine Jubiläumsausgabe. In den vielen Gesprächen, die natürlich auch Fragen aus heutiger Sicht nicht aussparten, spürte ich echtes Interesse. Und vor allem darum geht es. Unterschiedliche Lebenswege zu verstehen, erfordert gegenseitiges Zuhören, Unvoreingenommenheit und Toleranz. In diesem Sinne habe ich aktuell einige Gedanken aufgeschrieben, die mir zum Jahreswechsel wichtig erscheinen. Ich wünsche besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich friedlicheres neues Jahr.
35 Jahre „Neues Deutschland“:   Worüber wir in Deutschland endlich miteinander reden sollten!

Text (Stand Februar 2024) als pdf

18. Dezember 2023
Ab Anfang 2024 nun auch auf YouTube in besserer Bildqualität (Link).
Nun auch live im TV-Angebot der Deutschen Welle: Link . Auf die doch eher medial überhöhten "Rahmentexte" hatte ich zwar keinen Einfluß, aber damit kann und muss man heute leben. Und auf das Buch konnte ich hinweisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12. Dezember 2023
Auf der Website des  FH  CAMPUS  in Wien nun die "offizielle" Rückschau auf die Veranstaltung: Link

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Dezember 2023
 Etwas Spaß muss sein, auch wenn Vieles in diesen Tagen sehr nachdenklich macht. Aber in Anlehnung an das Kapitel
 " Berlin atmet auf ..." im Buch mal was Lustiges. Die Spioabwehr hat mich aktuell mal wieder "überprüft", wollte wohl
 den Grad meiner Altersdemenz und Tattrichkeit abchecken.
 Versuch:"ASTON MARTIN" statt "WARTBURG" für alten HV A-FüO


    

       



         
War zwar nicht einfach, aber geschafft! Nun habe ich seit 33
         Jahren keinen Wartburg mehr, jetzt aber einen Aston Martin.
         Ganz ehrlich, mit dem Wartburg konnte ich mehr anfangen,
         aber der Aston Martin passt besser in den Bücherschrank.

 

 

 

 

17. November 2023
 Auf Einladung des Fachbereiches Risiko- und Sicherheitsmanagement der FH Campus Wien führte Prof. Helmut Müller-Enbergs mit mir im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Campus Lectures - Sicherheit im Fokus" eine von fast 200 Studenten und Gästen besuchte Vortragsveranstaltung durch. Nach dem ausführlichen Podiumsgespräch konnten Fragen gestellt werden, auch signierte ich mein Buch für zahlreiche Interessierte. Besonders gefiel mir die Atmosphäre wirklichen Interesses und unvoreingenommener Sachlichkeit. Ich danke Prof. Martin Langer, Leiter des Fachbereiches, und Gastprofessor Helmut Müller-Enbergs für die Gelegenheit, mein Buch und mich dort vorzustellen.

   

 

 

5. November 2023
 Am 26. Oktober stellte Prof. Michael Wala im Spionagemuseum sein Buch "Der STASIMYTHOS" vor. Ich hatte mir das vorher besorgt, unter AMAZON eine Rezension geschrieben. Leider blieb die Veranstaltung im erwarteten "flachen" Rahmen. In der Diskussion am Inhalt geäußerte Kritik akzeptierte Prof. Wala zwar unter dem Hinweis, nur begrenzten Aktenzugang gehabt zu haben. Substantielle wissenschaftliche Oberflächlichkeit wurde damit nicht ausgeräumt. Ich "outete" mich als Rezensent. Das Interesse des Autors blieb bescheiden, eigentlich schade.

 

 

 

 

Günter:

3,0 von 5 Sternen Nichts wirklich Neues, aber ein interessanter Diskussionsbeitrag zur deutsch-deutschen Spionage

Rezension aus Deutschland vom 25. Oktober 2023

Verifizierter Kauf

Das Buch erweckt Erwartungen, nimmt man die Ankündigung "der Entzauberung" ernst. Leider eine ziemliche Enttäuschung. Das Historische ist bei Tiedge exakter beschrieben, abgeleitete Schlußfolgerungen sind z.T. so abenteuerlich "fundiert", dass man die Wissenschaftlichkeit der Analyse in Frage stellen muss. Außerdem sind wesentliche inhaltliche Fehler unterlaufen. "Ursula (Höfs) Gäbler" wird mit "Ursel Lorenzen" zu einer Person verschmolzen, der MAD-Vize Krase war nie IM der HV A, sondern langjährig der HA II des MfS und für die angeblich Tausenden vom Verfassungsschutz "überworbenen HV A-Spione" fehlen die Belege aus den neu ausgewerteten Unterlagen. Oder haben die nach dem Übertritt des für die DDR-Countermen zuständigen BfV-Bereichsleiters Hansjoachim Tiedge (1985 in die DDR) im Amt verbliebenen HV A-Agenten Klaus Kuron und Hans-Joachim Armborst diese (etwa wie die HV A-Akten?) vernichtet.
Insgesamt "laut gebrüllt", aber viel zu kurz gesprungen. Natürlich hat der Verfassungsschutz nicht ohne Erfolg gegen die HV A gearbeitet, die Mitarbeiter verstanden schon ihr Handwerk. Aber zur Widerlegung der international und selbst von führenden Mitarbeitern des Verfassungsschutzes getroffenen Einschätzung, dass die HV A ein erfolgreicher und qualifiziert arbeitender Nachrichtendienst war, muss dieses Buch wohl eher als "misslungener Versuch" gesehen werden.

Ergänzung vom 27. 10. 2023
Nachdem ich gestern im Deutschen Spionagemuseum bei der Vorstellung des Buches durch Prof. Wala eine angeregte Diskussion erlebte, sogar Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch mit dem Autor fand, überlegte ich, ob ich obenstehende Einschätzung so stehen lassen sollte. Zur Ehrlichkeit im miteinander Reden gehört für mich aber, auch wenn man Einschätzungen verändert, sollte man zu früheren Worten stehen. Deshalb möchte ich oben Gesagtes nicht verschwinden lassen, sondern "ergänzen".
Dem Buch liegt eine Auftragsstudie durch das BfV zugrunde. Der Verlag verlangte eine wesentliche Kürzung des Manuskripts (evtl. die fehlenden Belege?) und "die sensationelle Entmystifizierung der HV A" als Titel war offenbar nicht die ursprüngliche Intention des Verfassers. Das entkräftet die Kritikpunkte nicht wirklich, hilft aber beim Verständnis der Zusammenhänge. Einen Mythos um die HV A habe ich als Insider nie empfunden, den haben eher Medien gepflegt. Uns reichte es, als qualifizierter Nachrichtendienst zu gelten. Deshalb empfand ich es als "zu kurz gesprungen". Aber sensationell Neues konnte eigentlich nicht kommen, da erkenne ich die Ehrlichkeit des Autors an. Besonders interessant sind die Inhalte zur Zeit nach dem Ende der HV A, auch wenn man Manches auch anderswo schon lesen konnte. Die seriöse Zusammenstellung ermöglich es auch Lesern, die keine "Insider" sind, Verständnis für diese Zeit zu entwickeln. Den eigentlichen "Crash" der Spionageabwehr nach dem Übertritt von Tiedge entsprechend zu "würdigen", entsprach natürlich nicht dem Auftrag der Studie. Begreift man das Buch als etwas provokatorisch betitelten Beitrag "zum miteinander Reden in Deutschland", und der Autor zeigt sich sehr interessiert daran, auf inhaltliche "Ausrutscher" hingewiesen zu werden, nehme ich den Vorwurf des "Misslingens" zurück.
Vor allem in den 1980er Jahren war die Erfolgsgeschichte des BfV hinsichtlich der Abwehr der Aufklärungsaktivitäten der HV A doch eher "überschaubar". Das alles liegt nun mehr als dreißig Jahre zurück, die HV A gibt es nicht mehr. Gerade wir in Deutschland sollten über unsere Geschichte reden, ohne immer Recht haben zu müssen. Der Vergleich ist sicher etwas platt: aber nach einem "verlorenen Spiel" hilft es auch nichts, wenn man darauf hinweist, zeitweise doch ganz erfolgreich gespielt und sogar ein, zwei Tore erzielt zu haben. Trotzdem gebe ich dem Buch nun ein paar Sternchen mehr!

 

13. September 2023
 Das Buch ist zwar kein "Spiegel-Bestseller", aber das ist bei der Thematik logisch und normal. Trotzdem freue ich mich, dass es nicht nur im Deutschen Spionagemuseum im Verkaufsregal steht (Hier mit unserem norwegischem Freund Bjoern-Henrik!), sondern in Berlin auch bei THALIA präsentiert und über AMAZON gut verkauft wird.

.   

 

20. Juni 2023
Neben der Präsentation auf der Leipziger Buchmesse sorgte mein Verlag noch für eine "Werbeanzeige" in der SUPERILLU-Fernsehzeitschift. Auf den Inhalt hatte ich kaum Einfluss, aber damit muss man heute leben - und ich konnte das damit. Allerdings wollte ich schon fast nachfragen, was eigentlich die Formulierung "... bei unserem Geheimdienst..." bedeutet (die Zeitschrift wird in Hamburg herausgegeben). Aber geschenkt, danke für den Werbegeck!


als pdf

 
13. Mai 2023
Bei der Vorstellung meines Buches am 9. Mai hatte mich der Chef der AG "Kundschafter" in der GRH (ohne dass ich bisher Kontakt hatte) zum traditionellen Kundschaftertreffen nach Strausberg eingeladen. Dort konnte ich vor den wirklichen "Insidern" mein Buch präsentieren. Obwohl ich zunächst etwas unsicher hinsichtlich der Reaktion auf meinen "007-Bezug" im Titel war, wurde ich herzlich und mit positivem emotionalen Echo empfangen. Gerade diese Menschen, die wegen ihrer Zusammenarbeit mit der HV A verfolgt, viele von ihnen mit mehrjähriger Haft und sozialer Ausgrenzung bestraft wurden, verstanden schnell Anliegen und Inhalt des Buches. Ich habe mich darüber sehr gefreut und hoffe, dass sich dort entstandene Kontakte und persönliche Wünsche nach weiteren Gesprächen erfolgreich entwickeln und vertiefen werden.

 
                    Mit Jeff und Bea Schevitz, Heidi und Wolfhard Thiel                                   und Dr. Gabriele Gast
  
                                                Mit Dieter W. Feuerstein einige Tage später bei uns.
 

9. Mai 2023
Die Präsentation meines Buches im Deutschen Spionagemuseum am Potsdamer Platz in Berlin war für mich eine ganz besondere, auch emotinal beeindruckende Veranstaltung. Durch das Spionagemuseum hatte ich überhaupt "den Weg zurück" in die Beschäftigung mit meiner früheren Arbeit in der HV A gefunden. Hier entwickelte sich beim besuch zahlreicher Veranstaltungen und in vielen Gesprächen die Idee, meine Erinnerungen aufzuschreiben. Dafür und für die Organisation der Veranstaltung danke ich insbesondere dem Gründer des Museums Franz Michael Günther. Für mich war es auch eine besondere Freude, im Publikum Oberst a.D. Karl Rehbaum und seine Gattin begrüßen zu dürfen. Karl Rehbaum war der letzte Chef der Abteilung XII der HV A, die mit hervorragenden Quellen in der NATO maßgeblich dazu beitrug, den "großen Knall" in Deutschland zu vermeiden. Als direkter Führungsoffizier von Rainer Rupp, unserer TOP-Quelle in der NATO-Zentrale, gehört er für mich zu den absoluten Vorbildern im Dienst, denen ich noch heute Respekt zolle. Dass ein Teil meiner Familie bei der Veranstaltung an meiner Seite war, machte mich stolz, wie auch die anspruchsvolle Moderation seitens meines inzwischen vertrauten Freundes Prof. Helmut Müller-Enbergs.

 

 
Hier noch einige Links zur Veranstaltung ( Die Texte stammen vom Team des Spionagemuseums.): 
 Ein Insider packt aus - Deutsches Spionagemuseum
 Rückblick: Ein Insider packt aus – Der Doppelnullagent Nr. 7 der DDR - Deutsches Spionagemuseum

Hier noch ein Video auf YouTube von mir.

        

 

29. April 2023
Die Buchmesse in Leipzig war für mich der erste Höhepunkt "in der Geschichte meines Autorendaseins",
danke dem Verlag "edition berolina eb" und insbesondere meiner Lektorin Antje Käske und der Verantwortlichen
im Verlag Bettina Kurzek für ihre Unterstützung beim Schreiben des Buches und ihr Engagement bei der
Präsentation. Dass gleichzeitg auch Frank Schöbel und Wolfgang Lippert ihre Bücher vorstellten,
gab zusätzliche Aufmerksamkeit.


Antje Käske und Bettina Kurzek

 

   

23. März 2023
Endlich halte ich das erste Buch in den Händen. Nun zeigt sich auch der Kapuzenmann von vorn.

 

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